Bildung und Lehre
© Turngau Nürnberg – Fürth – Erlangen 2018/2019
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Dr. Wolfgang Utz Email
Sechsundzwanzig neue Trainerassistenten im Turngau Interesse an der Ausbildung ist ungebrochen. Am 9. April 2016 fanden sich in der Röttenbacher Schulturnhalle 26 hochmotivierte Jugendliche aus acht Vereinen ein, um während zweier Wochenenden (9./10. Und 23./24. April) die vom Turngau Nürnberg- Fürth-Erlangen angebotene Ausbildung zum Trainerassistenten zu absolvieren. Der Lehrgang war damit wie in den letzten Jahren auch bis auf den letzten Platz ausgebucht. Dies zeigt, dass es erfreulicherweise gerade im Turnbereich noch genügend junge Leute gibt, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Am ersten Ausbildungstag standen für die Teilnehmer vor allem theoretische Themenbereiche auf dem Programm. So wurde der grundsätzliche Aufbau eines Vereins und die Organisation des Sports in Bayern besprochen. Nicht zu kurz kommen durfte natürlich auch das Thema „Stundenaufbau und Stundenplanung“, für das die Jugendlichen in Gruppenarbeit wichtige Punkte selbständig erarbeiteten. In einem weiteren Theorieblock ging Lehrgangsleiter Wolfgang Utz auf die Rechte und vor allem die Pflichten der angehenden Trainerassistenten ein. Gelegenheit zur Bewegung gab es dann bei der Einführung in das Zirkel- und Krafttraining wie auch bei der von Susi Tintemann angebotenen Dance Aerobic, die bei vielen Teilnehmerinnen auf ein sehr positives Echo stieß. Mit der Vorstellung und praktischen Durchführung einiger Entspannungstechniken ging der erste Ausbildungstag zu Ende. Der 10.4. stand dann ganz im Zeichen praktischer Themen. René Lochner gab den Teilnehmern zunächst wichtige Tipps und Anregungen für das richtige Aufwärmen und die funktionelle Gymnastik, bevor er die Grundlagen des Turnens an den Geräten Barren, Sprung und Minitramp aufzeigte. Natürlich stand hier auch das Üben diverser Haltegriffe im Vordergrund. Am Nachmittag konnten sich die Jugendlichen unter der Leitung von Jonas Hazur beim Springen am großen Wettkampftrampolin versuchen. Als letztes Thema des Tages stand eine Einführung in die Erste-Hilfe auf dem Programm, in der natürlich nur die absolut wichtigsten Punkte angesprochen und geübt werden konnten. Das erste Thema des zweiten Wochenendes, der Orientierungslauf, war wohl für die Allermeisten Neuland. Zunächst galt es die wichtigsten Regularien kennenzulernen, danach konnten die Jugendlichen in Zweiergruppen ihre Kondition und Orientierungsfähigkeit auch in der Praxis testen. Der Rest des Tages wurde von Ingeborg Jahreis und Kerstin Müller gestaltet. In bewährter Manier behandelten sie die Bereiche Staffeln, Spiele, normfreies Turnen sowie die Geräte Reck, Schwebebalken und Boden. In einer am Ende des Tages durchgeführte kleinen schriftlichen Prüfung konnten alle Teilnehmer erfolgreich zeigen, dass sie wichtige theoretische Grundlagen beherrschten. Der vierte Tag stand dann ganz im Zeichen der Lehrproben, die die Jugendlichen in Dreier- bzw. Vierergruppen durchführen durften. Natürlich wurden dafür im Vorfeld Stundenverlaufspläne vorbereitet, die dann in die Praxis umgesetzt werden mussten. Erfreulicherweise hinterließen alle Gruppen einen sehr positiven Eindruck, so dass Lehrgangsleiter Wolfgang Utz allen Teilnehmern zur bestandenen Ausbildung gratulieren konnte.